Paris – zu zweit – in 48 Stunden (Teil 2)

Die wichtigsten Ziele für den einzigen, kompletten Tag in Paris waren am Morgen schnell gesetzt. Dass wir dann über 12 Stunden unterwegs sein und über 24 Kilometer laufen werden, war uns noch nicht bewusst. Aber der Reihe nach. Zuerst gab es ein feines Frühstück in unserem Hotel.

Mit der Metro-Linie 12 ging es zur „Sacré-Cœur de Montmartre„. Beim Aussteigen in „Abbesses“ wunderten wir uns noch, dass viele Personen auf den Lift warteten. Auch von einem Warnschild bei der ersten Treppe liessen wir uns nicht abschrecken. Doch wir waren tatsächlich in der am tiefsten unter der Erde gelegenen Station von Paris ausgestiegen. Die 36 Höhenmeter überbrückten wir mit den 160 Stufen der Wendeltreppe und waren draussen doch etwas ausser Atem. Zur römisch-katholischen Wallfahrtskirche benutzen wir dann die kleine Standseilbahn.

Weiter ging unser Trip durch die 2 Millionen Stadt zum Notre-Dame, zum Triumpfbogen und weiter auf der „Av. des Champs-Élysées“. Und dies wortwörtlich auf der Strasse. Diese ist nämlich einmal im Monat autofrei und diesen Tag erwischten wir gerade. Auch hier, Sicherheitskontrollen um zum autofreien Bereich zu gelangen.

Nach einem kurzen Abstecher zurück ins Hotel, folgte das nächste Highlight für uns: eine Fahrt auf den Eiffelturm. Um nicht zu viel Zeit beim Anstehen zu verlieren, lösten wir vorab zu Hause ein Zeit-Ticket. Mit mehreren Sicherheitskontrollen und Liftfahrten dauerte das doch gut eine Stunde bis wir auf der obersten Etage mit 281 Metern angekommen waren. Die Aussicht war bemerkenswert. Das Wetter spielte schon den ganzen Tag super mit. Wir nutzten die unbeschränkte Zeit auf allen drei möglichen Etagen für viele Fotos und Eindrücke. Auf der untersten Ebene genossen wir den Sonnenuntergang bei einem Glas Weisswein und Chips.

Schon etwas müde, entschieden wir uns eine Schifffahrt auf der Seine an unser Tagesprogramm anzuhängen. Für eine Stunde waren wir dort unterwegs. Dominik freute sich auf dem Schiff etwas aufzuwärmen. Die Route war wegen Hochwassers eingeschränkt, aber sehenswert.

Beste Aussicht auf die Stadt Paris mit dem Eiffelturm im Blickfeld hat man vom Montparnasse Tower. Bevor wir uns aber für dieses letzte Ziel an diesem schon langen Tag aufmachten, speisten wir in einem nahen Restaurant.

Immer noch müde, aber gestärkt, machten wir uns gut eine Stunde vor der Schliessung doch noch auf zum Tower. Und wie die nachfolgenden Bilder zeigen, hatte es sich wirklich gelohnt. Dank Aussparungen in den Scheiben, konnte man unverwackelte Bilder ohne Reflektionen schiessen und das war spektakulär.

Vor dem Hotel blieb einmal mehr der Blick auf den Eiffelturm und auch auf Dominiks Schrittzähler. Über 24’000 Schritte waren definitiv genug und wir fielen müde in unsere Betten.

Fazit: Absolut beeindruckend, was man bei so einem kurzen Aufenthalt alles sehen und erleben kann. Und das nur knapp 4 Stunden von Zürich entfernt. Am Montag konzentrieren wir uns aufs Frühstücken, Kofferpacken und mit der Metro zum Gare de Lyon zu fahren, von wo wir mit dem TGV gegen Abend wieder Zürich erreichten.