Update mit Fotos: North Vancouver, Flamme, Metropolis, Hockey-Game

Was für einige unserer Gruppe bereits Alltag ist, haben wir am Mittwoch auch mal ausprobiert. Zum öffentlichen Verkehrsnetz von Vancouver gehört auch der Seabus. Das ist eine Fähre die Downtown mit North Vancouver verbindet. Am eigentlichen Hauptbahnhof, der “Waterfront”, kann man zwischen den Skytrains, Zügen und dem Seabus umsteigen.

Wir fuhren also rüber nach Lonsdale. Dort liegt ein kleiner Hafen (grosse Baustelle) und auch ein Markt mit Shoppingcenter. Allzuviel war aber nicht zu sehen. Zurück nahmen wir den Bus über die “Lions Gate Bridge” und stoppten beim Stanley Park. Auf den 10km Rundgang durch den Park verzichteten wir, doch konnte man mit etwas Laufen einen tollen Blick auf die Skyline von Vancouver bekommen.

Beim Zurücklaufen nach Downtown Vancouver statten wir der Olympischen Flamme einen Besuch ab. Nach langen Diskussionen konnte man dort nun 25m näher heran und im hässlichen Gitterzaun rundherum wurde eine kleine Lücke herausgeschnitten, so dass ohne Gitter fotografiert werden kann. Der Ansturm war wie überall gross.

Das grösste Shoppingcenter namens Metropolis besuchten wir am Donnerstag . Man konnte sich darin richtiggehend verlaufen. Am Nachmittag trafen wir uns beim Schweizer Haus. Mit dabei war auch Stefan Höhener, der von Whistler kam. Patrik Etterlin konnte Schweiz – Kanada dank Stefan im Stadion mitverfolgen. Die Stimmung war besonders nach der Aufholjagd hervorragend. Leider reichte es nur für 1 Punkt gegen den Gastgeber. Die kanadischen Fans zollten uns aber grossen Respekt nach dem Spiel.

Im Anschluss besuchten wir das Hockeygame Russland – Slowakei. Dieses liess von der Action her leider etwas zu wünschen übrig. Spannend war aber das eigentlich 25′000 Zuschauer grosse Stadion der Vancouver Canucks. Für Olympischen Spiele bot es wegen der Pressetribüne immer noch beachtlichen 18′400 Zuschauern Platz. Videoanimationen und Würfel waren wohl das modernste was man zur Zeit finden kann. Doch auch mit bester Technik macht man ein schwaches Spiel nicht besser. Immerhin waren zwei Tore zu sehen und dadurch auch eine Overtime mit anschliessendem Penaltyschiessen.

Das Spiel war Ortszeit erst um 23.30 Uhr fertig. Danach war die einfachste Möglichkeit in den Downtown zu kommen, die Füsse. Die Skytrains waren ziemlich überfüllt. Bis nach 3 Uhr morgens waren wir noch im Irish House und fuhren danach mit dem Nachtbus nach Hause.

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