Alcatraz und die Golden Gate Bridge (mit Fotos)

Zu viel mehr als Shopping und einem Mittagessen im Rainforest Cafe reichte es am Mittwoch nicht. Der mehrheitlich verregnete Tag motivierte auch nicht zu viel mehr. Am Abend gaben wir uns mit einem 7/11-Znacht (Sandwiches vom 24 Stunden Shop) zufrieden.

Umso vollgepackter war unser Programm am Donnerstag. Bereits gebucht hatten wir unseren Ausflug auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Nach dem Übersetzen mit dem Boot führte uns eine Audio-Tour durch die Gemäuer und die Geschichte der Insel. Anfangs nur eine Insel mit Leuchtturm um den Ansturm während des Goldrausches 1849 Heer zu werden, wurde sie während der amerikanischen Bürgerkriege militärisch genutzt. Ab 1915 diente die Insel als Hochsicherheitsgefängnis. Neben den Sträflingen, lebten auf der Insel auch die Aufsehern und deren Frauen und Kindern. Diese beschrieben die Insel als idyllischen und ruhigen Platz und dies nur 12 Boot-Minuten von San Francisco entfernt.

1963 wurde das Gefängnis aus Budgetgründen geschlossen. Alcatraz war danach mehrmals Schauplatz politischer Aktionen. So machten sich in den 70er Jahren die Indianer mit einer längeren Besetzung für ihre Anerkennung stark. Nach dem Ende dieser Aktion wurde mit Führungen auf der Insel begonnen und heute ist sie eine der bekanntesten Touristenattraktionen San Franciscos.

Nach der Tour begaben wir uns bei Sonnenschein und mit dem wohl langsamsten Bus der Stadt zur Golden Gate Bridge. Nach ausführlicher Foto-Session liefen wir über die 3km lange Brücke. Die gemäss Reiseführer vorhandenen Busse oder Fähren für den Rückweg waren drüben nicht wirklich vorhanden und so liefen wir die 3km wieder zurück.

Mit zwei anderen Buslinien fuhren wir direkt ins Italienviertel. Nach feinen Spaghetti und gutem Wein versuchten wir mit Kamera und Stativ noch einige Nachtaufnahmen. Zurück im Hotel war wieder Packen angesagt. Vor uns lagen wieder einige Kilometer.

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