Unsere Flussfahrt-Premiere
5. Dezember 2024Anfangs Dezember buchten wir unsere erste Flusskreuzfahrt. Mit dem MS Antonio Bellucci ging es ab Basel über Nacht auf dem Rhein nach Strasbourg und wieder zurück. Am Sonntag fuhren wir mit dem Zug nach Basel, mit dem Tram zur Schiffsstation. Wir bezogen unsere Kabine, bedienten uns am Mittagsbuffet und deponierten unser Gepäck. Dann liefen wir zurück in die Innenstadt zum Weihnachtsmarkt. Dort gab es noch etwas Süsses.



Es geht los
Am Abend ging die Fahrt los. Das 110 Meter lange Schiff bietet Platz für maximal 140 Personen in 69 Kabinen. Fürs Abendessen gab es ein feines 4-Gang-Menü. Wir waren auch noch an der Bar auf dem Schiff. Dieses bot eigentlich alles was man sich wünschte: eine schöne Kabine, einen Aufenthaltsraum, eine Bar und ein Restaurant. An Deck war auch ein Whirlpool, für welches uns aber zu kalt war.





Die Nacht war etwas unruhig. Der Motorenlärm war gut zu hören, dazu kamen zahlreihe Schleussen-Durchfahrten. Dominik hatte auch etwas mit einer Erkältung zu kämpfen, hielt sich aber ganz gut.
In Strasbourg
Am nächsten Morgen trafen wir in Strasbourg ein. Unsere eigentlich gebuchte (gratis erhaltene) Wine-Tasting Tour wurde abgesagt. So hatten wir mehr als genügend Zeit die Stadt mit bald 300’000 Einwohnern zu besuchen. Das Wetter war etwas durchzogen.
Mit dem Tram erreichten wir die Innenstadt, das Ticket dazu lösten wir dazu in einer App. Wir besuchten zuerst das fast 900 Jahre alte Strasburger Münster. Diese war beeindruckend gross. Da die Weihnachtsmärkte erst nach 11 Uhr öffneten, nutzen wir die Zeit mit einem Touristen-Züglein noch etwas mehr von der Stadt zu sehen. Dazu erhielten wir einige Audio-Kommentare per Kopfhörer.









Nach der Tour besserte sich das Wetter etwas und zudem öffneten die Weihnachtsmärkte auf den verschiedenen Plätzen. Diese waren sehr schön, auch wenn sich das Angebot öfters wiederholte. Wir gönnten uns eine feine Käse-Schinken-Crépes für günstige 6 Euro und probierten auch einen typischen Spätzli-Teller. Auch das eine oder andere heisse Getränk mit Schuss lag drin. Auch die Suche nach einem öffentlichen WC war nach ein paar Minuten erfolgreich.
Zeit an Bord
Mit dem Tram ging es am späteren Nachmittag zurück in Richtung Schiff. Wir genossen dort die Zeit in der Bar, in der Kabine und auch kurz an Deck. Ein feines Abendessen mit 6 Gängen wurde uns am Abend serviert. Mit zahlreichen Schleussen-Durchfahrten ging es über Nacht zurück nach Basel.






Auf der Rückreise am Dienstag fuhren wir mit dem TGV nach Zürich und schauten noch im Weihnachtsdörfli am Bellevue vorbei. Das war der dritte Weihnachtsmarkt innert drei Tagen. Dann ging es heim nach Obfelden.

