Im Schweizer-Eishockey-Final. Eine lohnenswerte Erfahrung.

Ich war gerade mal volljährig, als der EVZ letztmals Schweizer Eishockeymeister wurde. Die Feier sah ich im TV und bin eigentlich bis heute enttäuscht, nicht vor Ort gewesen zu sein. Und jetzt bin ich mehr als doppelt so alt und Zug steht seither erstmals wieder in der Finalrunde.

Die Stimmung am Samstag auf dem Arenaplatz war schon vor 18 Uhr sehr gut: Bratwurst-Duft in der Luft, rockige Live-Musik im Ohr und hohe Erwartungen in den Köpfen. Im Stadion drin, füllten sich die Stehplätze schon gut 90 Minuten vor dem Spiel. Das Einspielen der EVZ-Spieler wurde bereits von lauten „Hopp Zug“-Rufen unterstützt.

Kurz nach 20 Uhr war es soweit. Auf einem kleinen Podest mitten im Stadion wurde der Pokal platziert. Eine Sängerin stimmte die Nationalhymne an und ein ganzes Stadion sang insbrünstig mit. Ein Moment bei dem es mir nur so kalt den Rücken hinunterlief. Ein würdiger Auftakt für das 1. Playoff-Final Heimspiel seit fast 20 Jahren.

Auch das Spiel bot so einiges an Action, wenn auch schlussendlich mit dem „falschen“ Sieger. Aber nur schon diese Final-Erfahrung als Zuschauer war der Besuch Wert. Es bleibt die Hoffnung, dass es nicht nur bei zwei Heimspielen in dieser Serie bleibt, sondern dass es auch ein 6. Spiel gibt. Hopp Zug!

Die Stimmung im Stadion

 

Das Fest auf dem Arenaplatz

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